Reisefinder
Süd- und Ostafrika
Süd- und Ostafrika
Unterwegs mit dem Mokoro
Unterwegs mit dem Mokoro
Mit dem Kleinflugzeug über die Dünen
Mit dem Kleinflugzeug über die Dünen
Elefant im Addo Elephant NP
Elefant im Addo Elephant NP
Zulu Kultur
Zulu Kultur
Giraffenfamilie
Giraffenfamilie
Aufmerksame Löwenkinder
Aufmerksame Löwenkinder
Xhosa Dame
Xhosa Dame
Zulu Krieger
Zulu Krieger
Weißer Sandstrand auf Zanzibar
Weißer Sandstrand auf Zanzibar
Pinguine in Südafrika
Pinguine in Südafrika
V&A Waterfront und der Tafelberg
V&A Waterfront und der Tafelberg
Zeltlager am Fuße des Kilimanjaro
Zeltlager am Fuße des Kilimanjaro
Pirschfahrt auf Okambara
Pirschfahrt auf Okambara
Wanderung auf dem Dünenkamm
Wanderung auf dem Dünenkamm
Okavango Delta
Okavango Delta
Victoria Wasserfälle
Victoria Wasserfälle
Wichtige Hinweise
Der Katalog „Best of Africa 2010“ ist gültig vom 01.11.09 - 31.03.11. Abweichungen der Gültigkeit bei einzelnen Produkten, z.B. bis 31.03.2011, sind möglich und beim jeweiligen Produkt veröffentlicht. Mit Erscheinen des Kataloges „Best of Africa 2010“ im Herbst 2009 erlischt die Gültigkeit des Kataloges „Best of Africa 2009“.
Einreise
Bitte beachten Sie die allgemeinen Informationsseiten des jeweiligen Landes in diesem Katalog. Der Veranstalter, bei dem Sie buchen, informiert über die aktuellen Vorschriften, die für die Einreise in die einzelnen Reiseländer gültig sind. Für die Einhaltung dieser Vorschriften sind Sie selbst verantwortlich.
Gepäck
In Ihrem Gepäck sollte, bei allen Reisen, insbesondere auch bei „Safaris“ im südlichen und östlichen Afrika, nicht fehlen: Sonnenhut, starke Sonnenschutzcreme (mindestens Faktor 12 oder höher), Sonnenbrille, Bade-hose/-anzug, Taschenlampe mit Ersatzbatterie und Ersatzbirne, Fernglas und Taschenmesser (während der internationalen und nationalen Flüge mit Linienmaschinen nicht im Handgepäck transportieren!).
Eine kleine Reiseapotheke mit persönlichen Medikamenten, Insektenschutzmittel, Creme gegen Insektenstiche, Mittel gegen Durchfall, Erkältung und Ohrenschmerzen, Schmerztabletten, elastische Binde und Pflaster gehören ebenfalls ins Reisegepäck – bitte fragen Sie Ihren Hausarzt.
Nehmen Sie mehr Filme oder Speicherkarten mit als geplant (Motiv-Vielfalt!). Denken Sie auch an Ersatz-batterien für Ihre Kamera!
Gesundheit
Bitte beachten Sie: Sie sollten sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe-Maßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allg. Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird ausdrücklich verwiesen.
Kleidung
Die Kleiderordnung im Busch ist „safari casual“, d.h. während des Tages sind T-Shirt, breitkrempige Hüte, Sonnenbrille und kurze Hosen üblich. Bei Fußsafaris und Pirschfahrten sollte nur Kleidung in neutralen und gedeckten Farben getragen werden (keine leuchtenden Farben oder weiß). Zum Abendessen und am Lagerfeuer empfehlen wir eine legere, lange Hose und ein langärmeliges Hemd (schützt zusätzlich gegen Mückenstiche). Jeans können immer getragen werden, eine Krawatte lassen Sie besser zu Hause. Im Südwinter (Juli/August) kann es von 20°C tagsüber bis zu 0°C nachts abkühlen. Für Pirschfahrten empfiehlt sich dann morgens und abends eine Wollmütze, dünne Wollhandschuhe sowie ein Anorak und/oder Pullover.
Unterkünfte
Zu „Unterkünften“ zählen Hotels, Resorts, Gästehäuser,- Gästefarmen, Pensionen, Lodges und Game Lodges sowie Camps. Diese Unterkünfte sind in den Ländern des südlichen und östlichen Afrikas qualitativ sehr -unterschiedlich – von einfach und rustikal bis sehr hochwertig oder gar luxuriös. Für die durch staatliche Stellen vorgenommene Graduierung mit „Sternen“ existiert keine gemeinsame Grundlage oder Abstimmung- in diesen Ländern.
Auf Grundlage der staatlichen Graduierung, aber auch auf den persönlichen Reiseerfahrungen der Sachbearbeiter/-innen der „Best of Africa“-Veranstalter und der Kenntnisse der „Best of Africa“-Partner vor Ort, versuchen wir, Ihnen in diesem Katalog eine strukturelle Qualitätseinteilung länderübergreifend zur Information anzubieten. Wir sind uns dabei der subjektiven Einschätzung durch die beteiligten Mitarbeiter bewusst. Eine einfache Pension mit nur „einem Stern“ kann einen tollen Service, eine luxuriöse Unterkunft mit „fünf Sternen“ dagegen eine völlig unakzeptable Leistung bieten. Ein Wechsel des Küchenchefs oder des Managers- mitten in der Saison kann sich positiv oder negativ auswirken. Eine letzte Garantie für die dauerhafte Richtigkeit der Qualitätseinteilung kann deshalb nicht gegeben werden.
Die Qualität der Ausstattung, des Services, der Verpflegung und des allgemeinen Ambiente bestimmen den Wert der Unterkünfte. Dabei werden 3 unterschiedliche Symbole in 3 Unterkunftskategorien verwendet. Ein entsprechendes Symbol bedeutet „einfach“, fünf Symbole bedeuten „hochwertig“.

Hotels und Resorts:
Dies sind größere und kleinere Hotelanlagen mit Restaurant und in der Regel mit Schwimmbad. Die Resorts liegen direkt am oder in unmittelbarer Nähe zum Meeresstrand bzw. an einem See.

Lodges und Camps:
Diese Bewertung erhalten Unterkünfte, die in aller Regel mehr oder weniger intensive Wildbeobachtungsaktivitäten anbieten. Dazu zählen auch Vogelbeobachtung und naturkundliche Unternehmungen (Beispiel: Ausflüge in die Namib-Wüste oder die Makgadikgadi Pans). Soweit die Unterkünfte dieser Kategorie „im Busch“ liegen, ist nur teilweise elektrischer Strom verfügbar. Bei manchen Unterkünften werden bewusst zur Beleuchtung Petroleum-Lampen und Kerzen eingesetzt – der Romantik und des „Out of Africa feelings“ wegen! Wo ein Telefon fehlt, wird der Kontakt zur Außenwelt durch Funk aufrecht erhalten.

Gästehäuser, Pensionen & Gästefarmen:
Diese Art der Unterkunft bietet in der Regel nur eine begrenzte Anzahl von Zimmern, die auf sehr unterschiedliche Art ausgestattet sind. Oft ist kein Restaurant vorhanden und man erhält auch nur teilweise ein Frühstück. Die Leitung dieser Gästehäuser, Pensionen und Gästefarmen geschieht durch die Eigentümer selbst. Gästefarmen in Namibia haben teilweise noch einen aktiven Farmbetrieb und werden oft von den Eigentümern persönlich geleitet. Der Kontakt zu den Farmersleuten ist oft eng. So werden Mahlzeiten im Esszimmer des Farmhauses gemeinsam mit den Eigentümern eingenommen. Der Aufenthalt mit Familienanschluss bietet eine gute Gelegenheit „Land und Leute“ kennen zu lernen. Außerdem können Sie von den Haustieren der Eigentümer begrüßt werden.
Preisstand des Kataloges: 01.08.09
Der Herausgeber dieses Kataloges ist nicht verantwortlich für die von Veranstaltern fehlerhaft übermittelten Manuskripte oder Preisangaben. Preisänderungen während der Laufzeit des Kataloges, die durch staatliche Hoheitsakte (z. B. durch Steuern, Visa- und Nationalpark-Gebühren, Flugtarife usw.) durch die im Katalog dargestellten Veranstalter verursacht werden oder auf Grund starker Wechselkursschwankungen bleiben vorbehalten.
Ein Wort zum Buchungsvorgang
Buchen Sie Ihre Reise immer als Gesamtleistung bei einem Veranstalter bzw. Reisebüro, d.h. mit Flug und allen einzelnen Reisebausteinen. Nur dann kann durchgehende Qualität (und Kontrolle) des gebuchten Arrangements garantiert werden. In vielen Fällen können dadurch auch Preisvorteile in Ihrem Interesse angewendet werden, die nur bei einem Gesamtarrangement möglich sind!
Ein Wort zum Katalog-Angebot
Das Angebot in diesem Katalog kann und will nicht vollständig sein. Sie finden eine Auswahl preisgünstiger bis qualitativ sehr hochwertiger Angebote, die wir für Sie ausgesucht haben. Alle sonstigen Reiseangebote, Bausteine und Leistungen - wo immer Sie diese finden – können wir natürlich gerne für Sie buchen.
Verwendete Abkürzungen
Verpflegungsleistungen & sonstige Abk.: (s. S. 5) Währungen: €=Euro; USD=Amerikanischer Dollar; N$=Namibia Dollar; Z$=Zimbabwe Dollar; P=Botswana Pula; ZAR (Rand)=Südafrikanischer Rand.
Reise-Versicherungen
Bitte überprüfen Sie die Gültigkeit Ihrer Auslandskranken- und Gepäckversicherung. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-, einer Reiseabbruch- und einer Auslandskrankenversicherung, sofern diese Versicherungen nicht im Reisepreis enthalten sind. Die Unterlagen erhalten Sie mit Buchungsbestätigung.
Verpflegung bei Rundreisen
Bei Rundfahrten und Camping-Touren wird das Mittagessen, meist als Picknick eingenommen.
Wäscheservice
Viele Unterkünfte bieten bei einem mindestens zweitägigen Aufenthalt einen Wäscheservice an. Liegen die Unterkünfte auf dem Lande oder im Busch, dann beinhaltet der Wäscheservice das Waschen und Bügeln der Kleidungsstücke (keine Waschmaschine, keine chemische Reinigung). In vielen kleineren Lodges und Camps in Botswana oder Zambia wird aus Gründen traditioneller Sitten und Gebräuche Unterwäsche vom Wäscheservice ausgeschlossen.
Ein Tag im Busch auf Pirsch
Im südlichen und östlichen Afrika ist in aller Regel die Verpflegung ausgezeichnet, schmackhaft und reichlich. Dies gilt auch für Lodges und Camps im Busch. Bei der ersten Dämmerung wird geweckt, oft mit einem „early tea“. Vor der Abfahrt zur morgendlichen Pirschfahrt mit Sonnenaufgang gibt es Kekse, einen Zwieback mit Kaffee und Tee. Gegen 11.00 Uhr nach Rückkehr steht ein reichhaltiges „brunch“ (kombiniertes, reichhaltiges Frühstück/Mittagessen) bereit. Danach gibt es manchmal sogar noch ein leichtes, zusätzliches Mittagessen. Nach der Siesta gegen 15.30 Uhr werden Kuchen, Plätzchen, Tee und Kaffee serviert. Gegen 16.00 Uhr wird zur zweiten Pirschfahrt aufgebrochen, die mit einer Nachtpirschfahrt enden kann. Nach der Rückkehr wird ein 3-Gänge-Menü serviert, dem meistens „Drinks“ am Lagerfeuer folgen.
Warum eine private Game Lodge/Camp buchen?
Manche Game Lodges, Lodges und Camps in Ostafrika,- Botswana und Zambia oder beim Krüger Nationalpark scheinen „teuer“ zu sein, wenn man die Preise pro Nacht sieht. Warum also sollten Sie diese Unterkünfte buchen, wenn es beispielsweise auch preisgünstigere staatliche Camps wie im Krüger Nationalpark und Etosha Nationalpark gibt?

Entscheidend ist, dass Sie von einem Privatunternehmen betreut und umsorgt werden und somit sich auf Qualität-standards verlassen können. Bei staatlichen Camps sind diese nicht unbedingt gegeben. Die privaten Unterkünfte sind großzügig, sehr gut und oft luxuriös ausgestattet. Die Verpflegung ist ausgezeichnet und der Service in aller Regel exzellent. Bei den Tierbeobachtungsfahrten werden Sie von gut ausgebildeten, fachkundigen „Rangern“ und Spurenlesern (“Tracker”) geführt. Da viele dieser Unterkünfte auf privatem Land oder in Konzessionsgebieten stehen, kann in Absprache mit dem Naturschutz auch im Busch gefahren werden. Buschwanderungen sind möglich.

In den Nationalparks dürfen Sie als Selbstfahrer die offiziellen Wege nicht verlassen und sind darauf angewiesen, die Tiere von der „Straße“ aus zu beobachten. In den privaten Lodges und Camps ist in aller Regel ein viel intensiveres Tiererlebnis möglich. Die meisten dieser Lodges und Camps liegen mitten im Wildgebiet und kein Zaun hindert das Wild – „Safari“ findet manchmal mitten im Camp statt. Nicht umsonst werden Sie abends vom Personal zu Ihrem Zelt oder Chalet begleitet.

Pirschfahrten im offenen Geländewagen mit leicht erhöhter Position oder in Fahrzeugen mit Ausstelldach ermöglichen ein viel intensiveres Erlebnis als in geschlossenen Fahrzeugen. Sie riechen den Duft des Busches und der Pflanzen und können die Wildtiere manchmal fast anfassen, wenn diese ganz nahe am Wagen vorbei ziehen.

Viele Lodges und Camps haben nur Betten für 14 oder höchstens 24 Gäste. Individualität und Aufmerksamkeit sind damit garantiert. Camp- und Lodge-Leitung und die Ranger verstehen sich während Ihres Aufenthaltes als Ihre Gastgeber. Sie verfügen über ein umfangreiches Wissen, was Flora und Fauna anbelangt, was Ihnen bei Unternehmungen zugute kommt. Sie kennen die Tiere, ihre Lagerstätten und deren Verhaltensweisen. Sie werden Ihnen das unvergessliche Erlebnis der afrikanischen Wildnis näher bringen. In der Regel sind Sie auch immer mit „Ihrem Ranger und Tracker“ unterwegs, der bald herausgefunden hat, wo Ihre Interessenschwerpunkte liegen, die bei Führungen dann besonders berücksichtigt werden.

Natürlich kann man die Sichtung der “Big Five” (Leopard, Löwe, Elefant, Büffel, Nashorn) in freier Wildnis nicht garantieren - das ist Glückssache. Eine Safari zu Fuß durch den Busch mit einem bewaffneten Ranger ist ein ganz besonderes Erlebnis; man sieht oft interessante Details, die man vom Auto aus schnell übersieht.

Nicht zuletzt wirkt sich der Transport für alle Dinge, die einen Aufenthalt im Busch angenehm gestalten, auf den Preis aus. So muss z.B. im Okavango-Delta (Botswana) alles eingeflogen werden. Das gleiche gilt auch für die Wiederherstellung der Camps und Unterkünfte außerhalb der Saison. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass fast alle Game Lodges, Lodges und Camps, die privat betrieben werden, wegen der Angebote und Leistungen ihren Preis wert sind.
Übliche Fachausdrücke
„plunge pool“: ist kein Schwimmbad, sondern ein kleines Wasserbecken, in das man steigen kann, um sich zu erfrischen.

„Sala“: ist ein meist mit Stroh gedeckter, kleiner Sitzplatz mit einem Sofa oder einem Liegebett. Eine Sala steht meist an aussichtsreicher Stelle und soll zum Mittagsschläfchen oder zum Ausruhen nach dem Schwimmbadbesuch dienen.

„premium brands“: In vielen Camps, insbesondere in Botswana, sind fast alle alkoholfreien und alkoholischen Getränke wie Bier, Hausweine und regionale Spirituosen im Übernachtungspreis eingeschlossen, nicht jedoch „premium brands“. „Premium brands“ sind teure ausländische Spirituosen, Liköre, Schnäpse und Champagnersorten, die aus Europa oder Amerika eingeführt werden müssen.

“Boma”: ist ein durch einen Zaun aus Baumstämmen oder Schilfmatten umschlossener Platz im Freien mit einem Lagerfeuer in der Mitte. Dort wird je nach Wetterbedingungen im Kreis um das Feuer das gediegene Abendessen an stilvoll gedeckten Tischen unter dem Sternenhimmel serviert. Manchmal werden diese Mahlzeiten durch musikalische Darbietungen wie Gesang- und Tanzvorführungen untermalt. Fehlen diese, so ist es aber auch etwas ganz Besonderes, einfach den Geräuschen der Wildnis zu lauschen!

“Lapa”: ist ein meistens strohgedeckter, auf den Seiten offener Aufenthaltsraum mit Blick auf den Busch oder die Savanne, oft mit kleiner Bibliothek, gemütlichen Sesseln und einem Essbereich.