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Namibia
Namibia
Wanderung auf dem Dünenkamm
Wanderung auf dem Dünenkamm
Zebras bei Lianshulu
Zebras bei Lianshulu
Löwe im Etosha Nationalpark
Löwe im Etosha Nationalpark
Herero Frau
Herero Frau
Sandimpressionen
Sandimpressionen
Kinder beim Frühstück
Kinder beim Frühstück
Wasserstelle im Etosha NP
Wasserstelle im Etosha NP
Ein einziges Naturschauspiel
Ein Land zwischen Wüste und Meer, Canyon und Caprivi

Einzigartige Sehenswürdigkeiten sind im Lande zu finden: Der imposante Fish River Canyon im Süden ist der zweitgrößte Canyon der Welt. Die Namibwüste mit Sossusvlei und NamibRand Nature Reserve sind einmalige Naturerlebnisse. Lüderitz und Swakopmund am Atlantik bieten Geschichte zum Anfassen. Die Buschleute hinterließen ihre gemalten oder eingravierten Spuren bei Twyfelfontein und auf den Felsen des Brandberges. Die Urpflanze Welwitschia Mirabilis und Sukkulenten, Wildtiere wie Oryxantilope oder Wüsten-Elefant haben sich den harten Lebensbedingungen angepasst. Das gilt auch für die hier lebenden Menschen. Gästefarmen, oft unter deutscher Leitung, Hotels, Lodges & Camps bieten komfortable Unterkünfte für jeden Geschmack von rustikal bis luxuriös. Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft sind herzlich - man fühlt sich sofort wohl in Namibia. Fast alle Teile des Landes lassen sich auf den wenigen Teer- und vielen Staubstraßen, den Pads, gut mit dem PKW bereisen. Für abenteuerliche Pisten im Kaokoveld oder Kaudom wird ein vierradangetriebener Geländewagen benötigt. Eine Reisealternative, die Zeit spart, sind Fly-In-Rundreisen mit dem Kleinflugzeug. Wer einmal in Namibia war, muss wieder hin, der Zauber Namibias lässt Sie so schnell nicht mehr los.
Bevölkerung
Namibia ist das am dünnsten besiedelte Land Afrikas mit einer Bevölkerung von nur ca. 2,2 Millionen Menschen.
Einreise
EU-Bürger und Schweizer benötigen kein Visum. Für einen Aufenthalt bis zu drei Monaten muss Ihr Reisepass min. sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein und zwei freie Seiten enthalten. Ein gebührenfreier Einreisestempel (Visitors Entry Permit) wird bei Ankunft an allen offiziellen Grenzübergängen erteilt. Häufig wird die Aufenthaltsgenehmigung für einen kürzeren Zeitraum ausgestellt, kontrollieren Sie daher sofort bei Einreise, ob mindestens soviele Aufenthaltstage genehmigt wurden wie tatsächlich benötigt. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-) Strafen führen. Falls Sie einen längeren Aufenthalt planen, sollten Sie sich über die Aufenthaltsbestimmungen bei den diplomatischen Vertretungen informieren. Die Bestimmungen können sich jederzeit ändern.
Essen und Trinken
Die Küche bietet landestypisches, bürgerliches & europäisches Essen. Salat und Wasser können ohne Bedenken gegessen und getrunken werden. Die vielen Wildgerichte und das einheimische Bier sind vorzüglich.
Gesundheit
Die medizinische Versorgung in Namibia ist recht gut. Bei der dünnen Besiedlung des Landes und den weiten Entfernungen sollte man sich jedoch darüber im Klaren sein, dass der nächste Arzt/Krankenhaus durchaus eine Tagesreise entfernt sein kann. In kleineren Orten findet man Krankenhäuser und Erste-Hilfe-Stationen (im Telefonbuch unter der Rubrik Ministry of Health and Social Services), nur in Wüstenregionen und auf dem Lande sind Ärzte nicht in erreichbarer Nähe. Eine Reiseapotheke mit Insektenmittel, Verbandszeug und Schmerzmittel sollte stets zum Reisegepäck gehören. Antibiotika sind in den Apotheken der Städte erhältlich. Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Die bei uns üblichen Impfungen sollten überprüft werden, Hepatitis A wird empfohlen. Der Norden Namibias, einschließlich der Etoshapfanne und dem Caprivi, ist Malariagebiet; Malaria-Prophylaxe wird ganzjährig empfohlen. Guter Sonnenschutz gehört unbedingt ins Reisegepäck.
Kleidung
Das ganze Jahr wird tagsüber Sommerkleidung empfohlen. Sie sollten aber für kühle Abende und Morgende auch warme Kleidung dabei haben. Im namibischen Winter, in den Monaten Juni bis August, wird es nachts sehr kalt.
Klima und Reisezeit
Namibia kann ganzjährig besucht werden. Durch die Lage südlich des Äquators sind die Jahreszeiten umgekehrt zu unseren. Die Regenzeit ist von Dezember bis März. Die beste Reisezeit ist von Ende März bis Mitte November.
Ortszeit
Die Zeitdifferenz beträgt vom ersten Sonntag im September bis zum ersten Sonntag im April plus eine Stunde, sonst minus eine Stunde.
Sprache
Offizielle Amtssprache in Namibia ist Englisch. Es werden außerdem noch Afrikaans, Deutsch und zahlreiche Stammessprachen gesprochen.
Transport und Verkehr
In Namibia herrscht Linksverkehr. Es gibt ein gut ausgebautes Straßen- und Tankstellennetz, das jedoch größtenteils aus Sand- und Schotterpisten besteht. Beachten Sie die weiten Entfernungen zwischen den Stationen. Für die Anmietung eines Mietwagens oder Campers ist neben dem gültigen nationalen zusätzlich der internationale Führerschein erforderlich.
Unterkünfte
Die Palette der Unterkünfte reicht von staatlichen Camps über einfache Pensionen bis hin zu sehr guten Hotels, Lodges und Gästefarmen mit hohem Standard (siehe Seite 7 Unterkünfte). Campingplätze in den Nationalparks Namibias sind gut ausgestattet. Leider ändern die Unterkünfte unterjährig häufig die Preise.
Währung und Zahlungsmittel
Die Landeswährung ist der Nambia-Dollar = 100 Cents = ca. € 0,10 oder 0,12 CHF; 1 € = 9,56 NAD und 1 CHF = 7,95 NAD (Stand: Juli 11). Einfuhr max. 2.000 NAD oder Rand. Alle gängigen Kreditkarten werden in Städten und Hotels angenommen (nicht an Tankstellen), auf Gästefarmen teilweise. An Geldautomaten im Land kann mit der Kreditkarte (Master & VISA) pro Tag max. 2.000 NAD abgeholt werden. Bei den Geldautomaten der "Standard Bank Windhoek" kann mit EC Karte (Maestro) Geld abgehoben werden.